Ist mit den Gedanken schnell ganz woanders.
Vielleicht steckt hinter manchen Herausforderungen mehr, als wir von außen sehen. Unruhe, Konzentrationsprobleme, Lernschwierigkeiten oder starke Gefühle können viele Ursachen haben. Manchmal lohnt es sich, auch auf den Körper zu schauen: Noch aktive frühkindliche Reflexmuster können dabei möglicherweise eine zusätzliche Rolle spielen.
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Manche Herausforderungen zeigen sich ganz unterschiedlich.
Beim Lernen, in der Bewegung oder im Umgang mit Gefühlen und
Reizen. Viele Kinder zeigen eines oder mehrere dieser Anzeichen:
Ist mit den Gedanken schnell ganz woanders.
Lesen, Schreiben oder Rechnen wird schnell zur Herausforderung.
Kann nur schwer still sitzen und ist ständig in Bewegung.
Wirkt oft ungeschickt oder unsicher in seinen Bewegungen.
Ist schnell gestresst, überfordert oder emotional.
Schreiben ist mühsam oder der Stift wird sehr fest gehalten.
Traut sich wenig zu und ist schnell frustriert.
Lernt und übt – aber vieles scheint einfach nicht hängen zu bleiben.
Reagiert empfindlich auf Geräusche, Berührungen oder andere Reize.
Und was, wenn dein Kind längst sein Bestes gibt?
Vielleicht habt ihr schon vieles versucht: mehr üben, erinnern, erklären oder ermahnen – und trotzdem scheint sich
manches einfach nicht zu verändern.
Für ein Kind kann daraus schnell das Gefühl entstehen, anders zu sein, nicht mithalten zu können, falsch zu sein oder etwas falsch zu
machen. Vielleicht wird es immer wieder ermahnt oder sogar bestraft für etwas, das ihm wirklich schwerfällt.
Dabei strengt es sich vielleicht längst an.
Genau deshalb lohnt es sich manchmal, nicht nur auf das Verhalten zu schauen, sondern zu fragen: Was könnte
dahinterstecken?
Frühkindliche Reflexe sind automatische Bewegungsmuster, die uns von Beginn an begleiten. Sie erfüllen in der frühen
Entwicklung wichtige Aufgaben und werden normalerweise nach und nach gehemmt bzw. in komplexere Bewegungsmuster
integriert.
Bleiben einzelne Reflexmuster über diese Entwicklungsphase hinaus aktiv, kann der Körper bei alltäglichen Anforderungen
stärker gefordert sein. Dinge wie Stillsitzen, Konzentration, Schreiben, Koordination oder der Umgang mit Reizen können
dann möglicherweise mehr Kraft und Aufmerksamkeit benötigen.
Reflexintegration nach RIT® setzt hier mit gezielten Bewegungsübungen an. Durch regelmäßige, einfache Übungen soll der
Körper dabei unterstützt werden, noch aktive frühkindliche Reflexmuster nachzureifen und besser zu integrieren.
Mir ist dabei wichtig: Nicht jede Alltagshürde hat ihre Ursache in aktiven Reflexmustern. Deshalb schauen wir zunächst
gemeinsam, ob es Hinweise gibt, dass sie bei deinem Kind eine Rolle spielen könnten.
Du möchtest wissen, ob bei deinem Kind noch aktive frühkindliche Reflexmuster eine Rolle spielen könnten?
Mit dem Elternfragebogen kannst du erste mögliche Hinweise erkennen. Und falls Du noch mehr über RIT® erfahren möchtest, schau dich hier gerne um:
Vielleicht hast du dein Kind in einigen Punkten wiedererkannt oder fragst dich, ob noch aktive frühkindliche Reflexmuster eine Rolle spielen könnten. Dann lass uns gemeinsam genauer hinschauen und herausfinden, ob Reflexintegration nach RIT® ein sinnvoller nächster Schritt für euch sein könnte.
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Wichtiger Hinweis
Reflexintegration nach RIT® ist ein pädagogisches Bewegungstraining und keine medizinische, therapeutische oder
heilkundliche Behandlung. Sie ersetzt keine ärztliche Diagnose oder medizinisch bzw. therapeutisch notwendige
Behandlung.